AGB

Allgemeine Reisebedingungen des Reiseveranstalters Aktivunterwegs

Nachstehende Allgemeine Reisebedingungen gelten ausschließlich für Reiseangebote, für die Aktivunterwegs, Inhaberin Rosemarie Schneider-Holler (im folgenden: „Aktivunterwegs“), als Reiseveranstalterin auftritt und auf die die Vorschriften der §§ 651a. ff. BGB über den Reisevertrag Anwendung finden. Bei Reisen oder Leistungen fremder Veranstalter, die mit Veranstalter: Kooperationspartner oder Vermittlung gekennzeichnet sind, tritt „Aktivunterwegs“ lediglich als Vermittler auf. Bei diesen Reisen bzw. Leistungen gelten die Geschäfts- bzw. Reisebedingungen des jeweiligen Vertragspartners. Diese werden dem Reisenden bei Vertragsabschluss vollständig übermittelt. Die Allgemeinen Reisebedingungen ergänzen die gesetzlichen Regelungen (§§ 651a-m BGB; §§ 4-11 BGB) und regeln das Vertragsverhältnis zwischen Aktivunterwegs als Reiseveranstalter und dem Kunden. Bitte lesen Sie diese Allgemeinen Reisebedingungen aufmerksam durch.

1) Vertragsabschluss

Mit der Anmeldung bietet der Kunde Aktivunterwegs den Abschluss des Reisevertrages auf Grundlage der Reiseausschreibung und dieser Reisebedingungen verbindlich an. Dies kann mündlich, schriftlich, telefonisch oder elektronisch (online oder per E-Mail) erfolgen. Der Kunde hat für die in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer wie für seine eigenen Vertragsverpflichtungen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Bei elektronischen Anmeldungen bestätigt Aktivunterwegs den Eingang der Anmeldung unverzüglich auf elektronischem Weg. Der Reisevertrag kommt sodann mit der Annahme der Anmeldung durch Aktivunterwegs zustande, für die es keiner besonderen Form bedarf. Aktivunterwegs informiert den Kunden über den Vertragsabschluss mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und übersendet den Reisepreissicherungsschein.

2) Zahlungsbedingungen

Nach Erhalt der Buchungsbestätigung und des Sicherungsscheines ist eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises fällig und zu zahlen. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung hat unaufgefordert bis 28 Tage vor Reiseantritt zu erfolgen, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr nach Ziffer 4 abgesagt werden kann.

3) Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn, Ersatzperson

Der Kunde kann jederzeit vor Beginn der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Aktivunterwegs. Aus Beweisgründen wird dem Kunden empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde zurück, so verliert Aktivunterwegs den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann aber nach § 651i BGB eine angemessene Entschädigung verlangen, die sich in ihrer Höhe nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von Aktivunterwegs ersparten Aufwendungen sowie dessen, was Aktivunterwegs durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann, richtet. Aktivunterwegs kann diese Entschädigung konkret oder pauschaliert berechnen.

Pauschaliert kann wie folgt verlangt werden:

bis zum 45. Tag vor Reiseantritt 10 % des Reisepreises
44. – 30. Tag vor Reiseantritt 20 %
29. – 22. Tag vor Reiseantritt 30 %
21. – 15. Tag vor Reiseantritt 45 %
14. – 07. Tag vor Reiseantritt 60 %
06. – 01. Tag vor Reiseantritt 80 %
am Abreisetag 90 %

Es steht dem Kunden stets frei, auch bei Berechnung der pauschalierten Stornierungsentschädigung, nachzuweisen, dass ein Schaden nicht oder nicht in der vom Aktivunterwegs berechneten Höhe entstanden ist. Sollte der Kunde die Reise nicht antreten können, kann bis zum Reisebeginn eine Ersatzperson gestellt werden, die an seiner Stelle in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt und die er Aktivunterwegs zuvor anzuzeigen hat. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprünglich Reisende haften gegenüber Aktivunterwegs für den Reisepreis und als Gesamtschuldner für sämtliche durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten.

4) Rücktritt durch den Reiseveranstalter

Ist in der Ausschreibung der Reise ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen worden und wird diese nicht erreicht, kann Aktivunterwegs vom Vertrag zurücktreten, wenn sie die Mindestteilnehmerzahl im Prospekt beziffert sowie den Zeitpunkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Reisenden vor dem vertraglich vereinbarten Reise-beginn spätestens zugegangen sein muss, und sie in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen hat. Aktivunterwegs kann von der Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn zurücktreten. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.

5) Kündigung wegen höherer Gewalt

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl Aktivunterwegs als auch der Kunde den Reisevertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§§ 651j, 651e Abs. 3 BGB). Danach kann Aktivunterwegs für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Aktivunterwegs ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Kunden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.

6) Leistungen und Leistungsänderungen

Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Änderungen wesentlicher Reiseleistungen, die von Aktivunterwegs nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.

7) Obliegenheiten des Kunden

Der Kunde hat auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Reiseleitung oder unter der unten genannten Adresse/Telefonnummer anzuzeigen und dort ist um Abhilfe zu ersuchen. Unterlässt es der Kunde schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Wird die Reiseleistung nicht vertragsgemäß erbracht, kann der Kunde Abhilfe verlangen, wobei Aktivunter wegs die Abhilfe verweigern kann, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Aktivunterwegs kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.

Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet Aktivunterwegs innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen, wobei aus Beweisgründen die schriftliche Erklärung empfohlen wird. Aktivunterwegs informiert diesbezüglich über die Pflicht des Kunden, einen aufgetretenen Mangel unverzüglich anzuzeigen, sowie darüber, dass vor der Kündigung des Reisevertrages (§ 651e BGB) eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen ist. Der Bestimmung einer Frist bedarf es dann nicht, wenn die Abhilfe von Aktivunterwegs verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrags durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Kunde haftet für Schäden an von Aktivunterwegs zur Verfügung gestelltem Material, wenn er oder sie eine Rechtsgutverletzung und Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat (§ 823 BGB).

8) Haftung des Reiseveranstalters und Haftungsbegrenzung

Aktivunterwegs haftet nicht für Störungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Flüge, Programme von anderen Veranstaltern u.s.w.) die in der Reisebeschreibung als Fremdleistung , Kooperationspartner oder Vermittlung aufgeführt wurden.

Die vertragliche Haftung von Aktivunterwegs für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise und Kunden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahr-lässig herbeigeführt wurde oder soweit Aktivunterwegs für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Die genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlusts von Reisegepäck gegeben ist.

9) Pass-, Visa und Gesundheitsvorschriften

Aktivunterwegs informiert den Kunden über Pass- und Visaerfordernisse und gesundheits-polizeiliche Formalitäten, die für die Reise erforderlich sind. Für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften ist der Kunde selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Der Kunde muss selbst darauf achten, dass sein Reisepass bei der Einreise nach Marokko noch 6 Monate gültig ist.

10) Informationen zur Identität ausführender Luftfahrtunternehmen

Aktivunterwegs informiert bei Buchung den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmes sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende/n Fluggesellschaften noch nicht fest, muss diejenige/n Fluggesellschaft/en genannt werden, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und es ist unverzüglich sicher-zustellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht bzw. diese feststehen. Gleiches gilt, wenn die ausführende Fluggesellschaft wechselt. Die Black List (Schwarze Liste) der EU ist auf der Internetseite http://www.air-ban.europa.eu und auf der Internetseite von Aktivunterwegs sowie in ihren Geschäftsräumen einsehbar.

11) Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Reisevertragliche Gewährleistungsansprüche hat der Kunde innerhalb eines Monats nach Beendigung der Reise gegenüber Aktivunterwegs unter der unten genannten Adresse geltend zu
machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der genannten Frist gehindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt. Dies gilt nicht für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust, binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung, bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. Gleichermaßen ist der Verlust, die Beschädigung oder Fehlleitung von Reisegepäck der örtlichen Reiseleitung oder Aktivunterwegs gegenüber anzuzeigen.

Reisevertragliche Ansprüche des Kunden nach §§ 651c bis 651f BGB verjähren bei Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise nach dem Vertrag enden sollte. Schweben zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder Aktivunterwegs die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche aus unerlaubter Handlung sowie alle Ansprüche auf Ersatz von Körperschäden unterliegen der gesetzlichen Verjährungsfrist.

12) Schlussbestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrags zur Folge. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen Aktivunterwegs und dem Kunden findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Reiseveranstalter:

Aktivunterwegs
Rosemarie Schneider-Holler
Landréstraße 5
12621 Berlin
Tel. 30/544 914 70
Mobil 0176/311 591 08
info@aktivunterwegs.de