Programmablauf:
1. Tag: Verschwiegene Inselhauptstadt
Wir treffen in San Sebastián ein. Mit etwas mehr als 8.000 Einwohnern ein idyllisches Städtchen mit romantischen Plätzen, schöner Uferpromenade, Sandstränden und geschichtsträchtiger Vergangenheit. Christoph Kolumbus machte hier 1492 ein letztes Mal vor der Entdeckung der "Neuen Welt" Halt. Ein Ort, an dem es sich lohnt, noch einen Tag zu verweilen!
2. Tag: In San Sebastían
Wir erholen uns von der Anreise, genießen es, San Sebastián zu erkunden und beginnen mit unserer Einstiegswanderung zu einer verschwiegenen Bucht, wo uns ein Bad im Atlantik erwartet. Der Weg bietet tolle Blicke auf die Inselhauptstadt und den Küstenabschnitt.
8 km + 200 m / - 200 m 3-4 Stunden Gehzeit
3. Tag: Subtropische Bergwelt im Süden
Bevor es losgeht, versorgen wir uns in einem kleinen Lebensmittelgeschäft mit Proviant für unsere heutige Wanderung. Unser Rucksack ist für die nächsten zwei Wandertage gepackt. Nach einer kurzen Anfahrt durch ein palmengesäumtes Tal, starten wir im schönen Dorf La Laja unsere erste Wanderetappe. Wir steigen auf und über uns erhebt sich der mächtige Roque de Agando, ein Vulkanfels in Jahrmillionen von der Erosion geformt. Vorbei an bewirtschafteten Terrassenfeldern, Mandelbäumen und Orangenhainen erreichen wir das Tagesziel - ein kleines Dorf auf 800 Meter Höhe gelegen. Die Sicht reicht bis hinunter zur Südküste.
15 km + 800 m / - 500 m 5-6 Stunden Gehzeit
4. Tag: Zum höchsten Punkt der Insel
Es geht hoch zum Pico de Garajonay (1487 m) mit Panoramablick auf weite Teile Gomeras und die Nachbarinseln El Hierro, La Palma und Teneriffa. Der Abstieg durch einen Kiefernwald führt uns nach Chipude, einem Ort am Fuße des imposanten und beeindruckenden Tafelberges.
12 km + 600 m / - 500 m 4-5 Stunden Gehzeit
5. Tag: Nach Vallehermoso im Nordwesten
Unsere Wanderroute führt uns durch ein Töpferdorf, wo dieses Handwerk noch heute genauso praktiziert wird wie einst bei den Guanchen, einem stolzen Volk, das vor der Unterwerfung durch die Spanier die Insel bevölkerte. Dann erwartet uns ein Stück Märchenwald. Vermooste und ineinander verschlungene Baumäste knarren im Wind. Danach erreichen wir Vallehermoso - das "Wunderschöne Tal", umgeben von faszinierender Bergwelt.
15 km + 100 m / - 900 m 5-6 Stunden Gehzeit
6. Tag: Agulo: La Gomeras tropischer Garten
Der Blick schweift zurück auf die Häuser des Ortes und die große Plaza. Vor uns thront majestätisch der Roque Cano - eine Landschaft, häufig eingetaucht in weißen Nebel. Wir machen Halt am Besucherzentrum der Nationalparkbehörde. Über einen kunstvoll angelegten "Camino real" geht es hinunter nach Agulo. Der Ort mit seinen verwinkelten Gassen gilt als schönstes Dorf der Insel. Er wird als tropischer Garten Gomeras bezeichnet.
17 km + 800.m / - 900 m 4-5 Stunden Gehzeit
7. Tag: Relaxtag in Agulo
Wir bleiben zum Relaxen in Agulo. Unsere stilvolle Unterkunft, der verträumte Ort, das nahe gelegene Meeresschwimmbecken von Hermigua oder eine mögliche Wanderung zu einer schönen Badebucht lassen uns den Tag genießen. Am Abend packen wir den Rucksack für zwei weitere Trekkingtage.
8. Tag: El Cedro - Am Rande des Regenwaldes
Unsere Wanderung starten wir von Agulo aus über einen alten Dorfverbindungsweg. Ein atemberaubender Aufstieg fast senkrecht die Wand hinauf und ein langgestrecktes Tal mit vielen Anbauplantagen und Ausblicken auf das Tal von Hermigua erwarten uns, bis wir zu dem Weiler El Cedro gelangen. Wir übernachten in einer ehemaligen Finca, einem gomerianischen Bauernhaus, direkt am Rande des Urwalds gelegen. Abends sitzten wir mit gutem Landwein am Kamin zusammen.
12 km + 800 m / - 100 m 4-5 Stunden Gehzeit
9. Tag: Durch den Nationalpark ins Tal des Grossen Königs
Ein Urwald von über 5 Millionen Jahren liegt vor uns. Die üppige Vegetation mit immergrünem Lorbeer, Riesenfarnen und Baumheide schafft eine einzigartige Atmosphäre, ein ständiges Spiel zwischen Licht und Schatten. Nicht selten verwandeln Passatwolken den Wald in ein mystisches Szenario. Es ist der "Feuchte Atem Gottes", wie die Gomeros ihn nennen, der durch den Laurisilva zieht. Erneut wechselt die Landschaft abrupt. Ein atemberaubender Ausblick auf das Valle Gran Rey mit seinen vielen Palmen und endlos erscheinenden Terrassenfeldern bildet einen weiteren Höhepunkt.
16 km + 400 m / - 1200 m 6-7 Stunden Gehzeit
10. - 15. Tag:
Wir bleiben im Valle Gran Rey. Ein idealer Ort mit herrlichem Klima, schönen Stränden und beeindruckender Natur. Wir unternehmen noch eine Wanderung im Tal. Diese Standortwanderung startet von Valle Gran Rey zum Wasserfall oder alternativ führt uns ins Bergdorf Arure.
Änderungen im Programmablauf ( z.B. wegen ungünstiger Wetterverhältnisse) vorbehalten